Wann Zeitumstellung?
Die Zeitumstellung steht immer am letzten Sonntag im März und im Oktober an. Im Frühjahr wird die Uhr von 2:00 auf 3:00 Uhr auf die Sommerzeit vorgestellt und im Herbst von 3:00 auf 2:00 Uhr eine Stunde auf die Winterzeit zurückgestellt. In der Schweiz wird seit 1981 zweimal im Jahr an der Uhr gedreht. Ursprünglich eingeführt wurde die Zeitumstellung, um Energie zu sparen.
Dieses Ziel wird allerdings schon seit langem nicht mehr erreicht. Die Zeitumstellung hat sogar negative Auswirkungen auf die individuelle Gesundheit und Produktivität sowie auf den europäischen Binnenmarkt. Daher schlug die Europäische Kommission bereits 2018 vor, die Zeitumstellung in der EU abzuschaffen. Bis heute steht eine Einigung der Mitgliedstaaten aber aus.
Zeitumstellung: Ihr Kind schläft nicht ein?
Auf der einen Seite ist die Freude im Frühjahr gross, dass es durch die bevorstehende Zeitumstellung auf Sommerzeit abends "länger hell" bleibt und die dunkle Winterzeit endlich überwunden scheint. Auf der anderen Seite können schon mal die innere Uhr und der Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinanderkommen. Das gilt speziell für den Nachwuchs.
Die Zeitumstellung ist für Kinder eine echte Herausforderung – ihnen fehlt nach der Zeitumstellung auf die Sommerzeit am Morgen eine entscheidende Stunde Schlaf. Ausserdem kann es passieren, dass die Kleinen abends schlechter einschlafen, da es noch heller ist als gewohnt.
Bei der Umstellung auf die Winterzeit ist es umgekehrt: Oft sind die Kids morgen schon früher wach, obwohl der Schlaf noch nicht ausreichend lang war. Manchmal kann es Wochen dauern, bis sich der Biorhythmus wieder normalisiert hat. In diesem Zeitraum nach der Zeitumstellung kann der Kinderschlaf gestört sein. Zusätzlich können Müdigkeit und Stimmungsschwankungen das Wohlbefinden am Tag trüben.
Wie Ihre Kinder besser (ein)schlafen und aufwachen
Morgens zum Aufstehen sollte das Kinderzimmer mit Licht durchflutet werden.
Weitere Tipps für die Umgewöhnung
Trotz der veränderten Zeitverhältnisse sollten Sie grundsätzlich Ihre Gute-Nacht-Routinen mit Ihren Kindern beibehalten, denn sie benötigen eine vertraute Struktur. Ebenfalls empfehlenswert nach der Umstellung: Etwas mehr als üblich auf Aktivitäten an der frischen Luft zu setzen, damit die Kleinen sich austoben können und müder sind.
Oft ist es auch förderlich fürs Einschlafen, wenn Kinder abends leichte Kost bekommen – mit nicht allzu vollem Magen schläft es sich bekanntlich besser. Ergänzend können Sie Ihre Kinder bereits im Vorfeld auf die Zeitumstellung vorbereiten. Zum Beispiel, indem Sie einige Tage vorher die Kleinen schrittweise ein paar Minuten früher ins Bett schicken und die Tagesabläufe entsprechend etwas nach vorne verschieben.
Ab wann wird die Zeitumstellung abgeschafft?
Vorerst müssen wir alle noch mit der Zeitumstellung leben. Denn bis diese abgeschafft wird, könnten noch einige Jahre vergehen. 2018 hat sich in einer Online-Befragung ein Grossteil der teilnehmenden EU-Bürger für die Abschaffung ausgesprochen: Ganze 84 Prozent der Teilnehmer forderten ein Ende der Zeitumstellung.
Doch eine Einigung zwischen den Mitgliedstaaten scheiterte bislang an der Frage, welche der beiden Zeitrechnungen zur Normalzeit wird. Die Abschaffung der Zeitumstellung ist damit auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.
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