Unabhängige Studie von Wüest Partner belegt erstmals den finanziellen Mehrwert einer Immobilie dank besserer Tageslichtversorgung.

Dem Thema Tageslicht in der Architektur wird nicht erst seit der Einführung der Tageslichtnorm SN EN 17037 mehr Aufmerksamkeit geschenkt.  Es ist durchaus bekannt, dass die Menge an natürlichem Licht einen direkten und positiven Einfluss auf den Wert einer Immobilie hat – auf die optisch ästhetische Raumwirkung ebenso wie auf das Wohlbefinden der Bewohner. Vage blieben bislang aber Aussagen zum genauen ökonomischen Mehrwert eines Gebäudes. Dank einer neuen Studie des unabhängigen Beratungsunternehmens Wüest Partner kann der monetäre Mehrwert einer Immobilie in Bezug auf die Tageslichtversorgung nun konkret beziffert werden. 

Die Studie „Mehrwert des Tageslichts“ im Auftrag der VELUX Schweiz AG geht einer Zweifach-Fragestellung nach, die sich einer steigenden Anzahl verbauter Dachfenster widmet:

Wie viel Wertsteigerung erfährt ein ungenutzter Estrich nach dem Umbau zu einer Dachwohnung (sog. „Standard-Ausbau“)? Und wie verhält sich die Wertsteigerung im Vergleich zum Standard-Ausbau, wenn doppelt so viele Dachfenster eingebaut werden und der Dachstock mit noch mehr Tageslicht versorgt wird (sog. „Licht+-Ausbau“)?

Die Studie untersuchte drei Immobilienbeispiele, jeweils in der Variante «Standard» und «Licht+»:

1. Ein Dachstock 100m2 wird zu einer Mietwohnung (MWG) 85m2 umgebaut. Variante «Standard» mit 4 und Variante «Licht+» mit 8 Dachfenstern.

2. Ein Dachstock 130m2 wird zu einer Eigentumswohnung (EWG) 100m2 umgebaut. Variante «Standard» mit 5 und Variante «Licht+» mit 10 Dachfenstern.

3. Ein Dachstock 130m2 in einem Einfamilienhaus (EFH) wird zu 100m2 Wohnraum umgebaut. Variante «Standard» mit 5 und Variante «Licht+» mit 10 Dachfenstern.

Das eindeutige Resultat: Bei allen drei Varianten beträgt der finanzielle Mehrwert des Dachstockes für die Variante Licht+ mindestens zehn Prozent- nach Abzug aller Mehrkosten, die durch die doppelte Anzahl Dachfenster entstehen.

Untersucht wurden verschiedene Objektbeispiele für die acht Städte Zürich, St. Gallen, Luzern, Basel-Stadt, Bern, Lugano, Genf und Neuenburg. Damit erreicht die Studie eine breite geografische Abdeckung und schweizweite Aussagekraft. Auf Basis dieses Modells kann die Berechnung des Mehrwerts einer entsprechenden Immobilie für jeden beliebigen Ort der Schweiz dargestellt werden.

 Wie hoch der Mehrwert eines Dachstockes mit mehr Tageslicht und je nach Stadt ist, erfahren Sie hier.

Weitere Informationen zur Studie:
Florian Landolt
Public Affairs Manager
Bahnhofstrasse 40
4663 Aarburg
+41 79 469 27 05