VELUX macht hitzefrei

Gerade während längeren Hitzeperioden kann es im trauten Heim oftmals wärmer werden als Ihnen lieb ist. Die gute Nachricht: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Temperatur in den eigenen vier Wänden zu reduzieren. Erfahren Sie mit unseren Tipps, wie Sie auch an heissen Tagen einen kühlen Kopf bewahren. Gefällt Ihnen einer der Tipps besonders gut? Teilen Sie uns Ihren Lieblingstipp am Ende der Seite mit und gewinnen Sie eines von fünf iPads!

Tipp 1: Sonnenstrahlen stoppen

Über 30° C im Wohnraum? Wer das verhindern will, lässt die Hitze am besten gar nicht erst in die Wohnung – denn sind die Zimmer mal aufgeheizt, ist es schwer, die Raumtemperatur wieder zu senken.

Was während der Heizperiode Energie und Kosten spart, sorgt im Sommer für erhitzte Gemüter. Dann werden Flächen von der Sonne je nach Einfallswinkel auf bis zu 70° C aufgeheizt. Diese Flächen strahlen Hitze ab und wärmen so die Umgebung auf. Für einen effektiven Hitzeschutz ist es darum unumgänglich, Glasflächen von der Aussenseite gegen die Hitze zu schützen – denn nur so kann verhindert werden, dass die Sonnenstrahlen ins Rauminnere einfallen.

Mythos: Vorhänge und Rollos halten die Räume kühl. Falsch. Weder Vorhänge noch Innenrollos schützen vor Hitze! Sie verhindern lediglich, dass die Sonnenstrahlen weiter gebrochen werden. Die Hitze der Sonnenstrahlen ist aber mit dem Durchdringen der Scheibe bereits im Raum. Effektiver Hitzeschutz beginnt immer draussen!

Und so schützen Sie Ihre Fenster vor der Sonne:

  • Fassadenfenster: Schliessen Sie die Storen oder Fensterläden bereits vor Sonneneintritt. Im Parterre oder auf der Terrasse können Sie an exponierten Stellen mit Sonnenstoren oder einem Sonnensegel für zusätzlichen Schatten sorgen.
  • Dachfenster: Mit Aussenrollläden oder Markisetten kann eine Hitzereduktion von bis zu 94% erreicht werden. Achten Sie aber darauf, diese früh genug zu schliessen: Das Dach wärmt sich schnell auf – oft scheint die Sonne bereits aufs Dach, wenn im Parterre noch Schatten ist.
  •  Flachdach-Fenster: Moderne Flachdach-Fenster (vormals «Kuppeln») verfügen über einen integrierten Hitzeschutz auf der horizontalen Isolierverglasung. Leider wird diese Öffnung auf dem Flachdach oft bereits bei der Planung vergessen.
  • Intelligente Raumklimasteuerungen wie z.B. VELUX ACTIVE sind in der Lage, den Hitzeschutz selbständig zu steuern. Das System überwacht Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Wert und öffnet oder schliesst dementsprechend die Fenster oder Rollos automatisch – so geniessen Sie jederzeit ein angenehmes Raumklima.
     

Tipp 2: Lüften mit K(n)öpfchen

Was gibt es Schöneres als eine frische Brise in einem aufgeheizten Raum? Erfahren Sie, was es zur effektiven Lüftung zu beachten gilt. 

Mythos: Das Fenster den ganzen Tag offen lassen, damit am Abend keine gestaute Hitze Zuhause ist. Nicht ganz. Je nach Ausrichtung des Fensters sowie bei höheren Aussen- als Innentemperaturen heizt man einen Raum zusätzlich auf. 

Und so lüften Sie wirklich effektiv:

  • Machen Sie sich die kühleren Temperaturen der Nacht zunutze, indem sie nachtsüber lüften. So wird nicht nur die Raumluft gekühlt, sondern auch die Gebäudesubstanz, was sich ebenfalls positiv auf Raumklima und –atmosphäre auswirkt.

  • Achten Sie auf die Ausrichtung Ihrer Fenster! Liegen Sie nord- oder westseitig, können Sie am Morgen länger lüften. Bei ost- und nordseitigen Fenstern kann am Abend dafür früher gelüftet werden. Beachten Sie dabei auch die Umgebung und die Lage Ihres Gebäudes: Welche Schattenspender wie Wälder oder andere Gebäude bieten sich an? Oft kann mit solchen Faktoren die Temperatur noch ein bisschen mehr gesenkt werden.

  • Auf Knopfdruck oder komplett automatisch lüften? Kluge Helfer unterstützen Sie dabei. Bei Dachfenstern und Flachdach-Fenstern sind dies die Produkte der VELUX INTEGRA® Familie. Zusammen mit dem Smart-Home-System VELUX ACTIVE sorgen Sie für perfektes Raumklima unter Ihrem Dach.

Tipp 3: Luftfeuchtigkeit beachten

Zu heiss zu Hause? Dafür ist nicht allein die Temperatur verantwortlich – für ein perfektes Raumklima sollte auch die Luftfeuchtigkeit beachtet werden.

Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte – darum ist die Luftfeuchtigkeit bei sommerlich warmen Temperaturen generell höher, als bei Minusgraden im Winter. Und das bringt uns ordentlich ins Schwitzen. Damit Sie in Ihrer Wohnung auch im Sommer ein angenehmes Raumklima schaffen, gilt es einiges zu beachten:

  • Öffnen Sie die Fenster nur dann, wenn die Aussentemperaturen noch relativ niedrig sind. Das ist normalerweise in den frühen Morgenstunden kurz nach Sonnenaufgang der Fall. Oder aber Sie wählen den späten Abend, wenn die Sonne bereits wieder untergegangen ist. 
  • Für einen effektiven Luftaustausch muss möglichst viel kühle, trockene Luft auf einmal in den Raum. Dazu sollten die Fenster so weit wie möglich geöffnet werden – Kippstellung ist hier keinesfalls ausreichend.
  • Damit nach dem Kochen oder dem Baden beziehungsweise Duschen die feuchte Luft möglichst rasch ausgetauscht wird, sollten Sie einen Durchzug schaffen. Das erreichen Sie durch sogenanntes Querlüften: Öffnen Sie zwei gegenüberliegende Fenster so weit wie möglich. Dadurch entsteht ein Sog, der die feuchte Raumluft regelrecht nach draussen zieht, während auf der anderen Seite die trockene Aussenluft in die Wohnung eindringt.
  • Achtung: Wenn es sich um einen schwülen Sommertag handelt, sollten Sie mithilfe eines Hygrometers vor dem Lüften die Luftfeuchtigkeit messen. Ist es nämlich draussen ebenso warm und feucht wie in der Wohnung, funktioniert auch das Querlüften nicht.
  • Können Sie aufgrund der Lage Ihrer Fenster keinen Durchzug schaffen, behelfen Sie sich mit einem Ventilator: Stellen Sie das Gerät einfach so in Fensternähe auf, dass er die feuchte Raumluft nach aussen bläst und gleichzeitig die trockene Aussenluft nach innen zieht.

 

Tipp 4: Luftzirkulation beachten

Weg mit der warmen und verbrauchten Luft! Eine genügende Luftzirkulation sorgt für frischen Sauerstoff und angenehme Temperaturen – wir zeigen, wie’s geht.

Eine genügende und gesunde Luftzirkulation stellt sicher, dass warme oder verbrauchte Luft abgeführt und durch frischen Sauerstoff ersetzt wird. Doch wie stellt man das sicher? Einige Vorkehrungen lassen sich einfach im Alltag integrieren – zusätzliche Massnahmen verbessern den Effekt. Schliesslich ist der Luftaustausch im Gebäude nicht nur im Sommer wichtig, sondern sorgt das ganze Jahr für ein besseres Raumgefühl. Für natürliche Lüftungen gibt es verschiedene Ansätze:

  • Kamineffekt: Dachfenster sind an sich schon so ausgerichtet, dass sie einen schnellen Luftwechsel sicherstellen. Dieser Effekt lässt sich noch verstärken, indem z.B. in einem Raum zwei Dachfenster versetzt übereinander eingebaut werden. Auch kann mit vorhandenen Fassadenfenstern in Kombination mit Dachfenstern gelüftet werden. Dies funktioniert auch für das ganze Gebäude: Nämlich dann, wenn sowohl Fassadenfenster als auch Zimmertüren und im Dachstock die Dach- oder Flachdach-Fenster geöffnet werden. So entsteht ein Kamineffekt durch das ganze Gebäude.

  • Spaltlüftung: Viele Fenster lassen sich per Kippöffnung auf ca. 1 cm öffnen – so können Räume unkompliziert auch dauerhaft leicht belüftet werden. Kombiniert mit Dachfenstern entsteht dabei ebenfalls ein Kamineffekt. Sind die Dachfenster automatisiert, geschieht dies sogar automatisch: Nämlich dann, wenn die Aussentemperaturen entsprechend sind.

  • Zu- und Abluftsysteme: Bei diesem System ist idealerweise im Dachstock ein Abluftsystem vorhanden. Das Zuluft-System befindet sich meist im Parterre oder Keller. Dies kann durch Fensterlüftung ergänzt werden für einen noch besseren Effekt.
  • Ventilatoren: Ventilatoren helfen bei der Luftumwälzung. Sie können zum Beispiel dann sinnvoll sein, um von der Nordseite her schneller kühlere Luft ins Gebäude zu bringen. Die Luftumwälzung wird ausserdem als angenehm empfunden – natürlich nur, wenn der Ventilator richtig eingestellt und nicht zu laut ist. Ebenfalls zu beachten ist der Stromverbrauch des Ventilator. Dieser fällt allerdings im Vergleich mit Klimageräten relativ gering aus – und auch in der Anschaffung ist ein Ventilator deutlich günstiger.

 

Tipp 5: Masse hält kühl

Das Raumklima und die energetische Bilanz eines Gebäudes hängen wesentlich von seiner Masse und dem Aufbau ab – umso wichtiger, dass dies bei einem Um- oder Neubau frühzeitig bedacht wird.

Wie heiss es in einem Gebäude wird, hängt wesentlich von der Bauweise ab. So bleiben Gebäude mit ausreichender Speichermasse bei Hitzewellen länger kühl. Schwere Bauteile wie Ziegel oder Beton nehmen aber tagsüber Wärme auf – diese sollte über Nacht mittels Lüften wieder abgeführt werden.

Mythos: Die Dachfenster sind Schuld an den heissen Temperaturen unter dem Dach. Nicht ganz. Dachfenster sind der Sonne schonungslos ausgeliefert und tragen so zur Aufheizung des Dachraums bei. Das bedeutet aber auch, dass mit Hitzeschutzmassnahmen an Dachfenstern die besten Sofort-Ergebnisse erreicht werden.

Ein weiterer wesentlicher Faktor ist die Wärmedämmung. Klingt erstmal seltsam, ist aber logisch: Dämmung schützt vor Wärme und Kälte. So wird beispielsweise ein altes Dach mit wenig Dämmung und geringer Hinterlüftung sehr viel schneller aufgeheizt als ein neues, gut gedämmtes und mit genügend Hinterlüftung versehenes Dach.

Tipp 6: Kraft der Kräuter

Sommer, Sonne… Hitze! Dagegen ist kein Kraut gewachsen. Oder etwa doch? Erfahren Sie, was die Natur für uns bereit hält um den Sommertemperaturen zu trotzen.

Wenn das Thermometer mehr als 30 Grad Celsius anzeigt, ist eine Abkühlung sehnlichst erwünscht. Ventilatoren und Klimageräte sind zwar wohltuend, aber nicht immer über den ganzen Tag möglich. Und da kann es Sinn machen, auf die Kraft der Natur zurückzugreifen: Die richtigen Kräuter unterstützen unseren Körper nämlich beim Niedrighalten der Körpertemperatur.

  • Salbei hat gleich mehrere nützliche Eigenschaften: Er reguliert nicht nur die Transpiration, sondern beugt durch seine antibakterielle Wirkung ausserdem Gerüchen vor. Er wirkt zudem krampflösend und eben auch kühlend. Gemeinsam mit etwas Limettensaft ins Mineralwasser eingelegt, ergibt er einen herrlichen Sommerdrink.

  • Pfefferminze stammt aus derselben Pflanzenfamilie. Sie wirkt entkrampfend, beruhigend und schmeckt zudem herrlich erfrischend. Als ausgekühlter Tee oder in Kombination mit Wasser und Zitrusfrüchten ist sie ein idealer Durstlöscher.

  • Auch Holunder tut uns bei Hitze gut. Und zwar nicht nur als Sirup, sondern auch einfach als Blüten in einem Krug Wasser: Das unterstützt den Blutkreislauf und wirkt fiebersenkend – und hilft so unserem Körper beim Abkühlen.
  • Die Zitronenmelisse überzeugt neben der erfrischenden Zitrusnote auch mit weiteren Eigenschaften: Sie wirkt beruhigend, antibakteriell, schmerzstillend und kühlend. Zusammen mit einer Limetten- oder Zitronenscheibe ergibt sie ein tolles Sommergetränk mit integriertem Cool Down Effekt.

 

Tipp 7: Auf sich selber achten

Den ganzen Tag neben dem Ventilator sitzen? Klingt verlockend, ist aber kaum möglich. Einfacher ist es, den Körper selbst bei der Kühlung zu unterstützen – mit einigen simplen Tipps.

Anhaltend hohe Temperaturen stellen den menschlichen Körper vor grosse Herausforderungen: Die körpereigene Wärmeregulation läuft auf Hochtouren, der Körper gleicht die Hitze mit Schwitzen und erweiterten Blutgefässen aus. Bei extrem hohen Temperaturen können diese Regulationsmechanismen aber auch versagen – Kreislaufprobleme, Schwindel und Übelkeit können die Folge sein. Um das zu verhindern, kann der Körper zusätzlich mit einigen Massnahmen bei der Kühlung unterstützt werden.  

  • Die erste und wichtigste Regel an heissen Tagen: Trinken Sie ausreichend! Bei normalen Temperaturen sind in der Regel etwa zwei Liter genug – an besonders heissen sollten es aber 2.5 bis 3 Liter sein, je nachdem, wieviel Sie schwitzen. 

  • Wasser oder Tee ist dafür die beste Wahl – allerdings am besten nicht eiskalt, sondern eher lauwarm. Mit kalten Getränken geben Sie Ihrem Körper das Signal, zusätzliche Wärme zu produzieren – das wäre kontraproduktiv. Trinken Sie hingegen heisse Getränke, geraten Sie ins Schwitzen – auch das möchten Sie lieber vermeiden.

  • Ziehen Sie weite, luftige Kleidung aus Naturstoffen an. Baumwolle oder Leinen sind dafür die ideale Wahl. Achten Sie auch auf die Farbe der Kleidung: Dunkler Stoff nimmt die Sonnenwärme auf und speichert sie – also besser zu heller Kleidung greifen. Verzichten Sie wenn möglich auf enge, synthetische Kleidungsstücke, um einen Hitzestau zu vermeiden.
  • Eiskaltes Duschen ist keine gute Idee: Der Kreislauf wird dadurch angeregt und der Blutdruck erhöht. Die Gefässe ziehen sich zusammen, um die Wärme im Körper zu halten – das führt zu erhöhtem Schwitzen nach dem Duschen. Darum wählen Sie besser eine lauwarme Temperatur. 
  • Nach dem Duschen trocknen Sie sich am besten nicht ganz ab: Das übrige Wasser verdunstet an der Hitze und bringt einen angenehm kühlenden Effekt.
  • Leichte, wasserhaltige Gerichte erfrischen den Körper und belasten ihn kaum. Als Snack zwischendurch ist zum Beispiel Wassermelone oder Ananas ideal. Auch mineralstoffreiche Gerichte wie Salate sind zu empfehlen. Verzichten Sie dagegen lieber auf allzu scharfes Essen – das kann zu Schweissausbrüchen führen.

 

Tipp 1: Sonnenstrahlen stoppen

Über 30° C im Wohnraum? Wer das verhindern will, lässt die Hitze am besten gar nicht erst in die Wohnung – denn sind die Zimmer mal aufgeheizt, ist es schwer, die Raumtemperatur wieder zu senken.

Was während der Heizperiode Energie und Kosten spart, sorgt im Sommer für erhitzte Gemüter. Dann werden Flächen von der Sonne je nach Einfallswinkel auf bis zu 70° C aufgeheizt. Diese Flächen strahlen Hitze ab und wärmen so die Umgebung auf. Für einen effektiven Hitzeschutz ist es darum unumgänglich, Glasflächen von der Aussenseite gegen die Hitze zu schützen – denn nur so kann verhindert werden, dass die Sonnenstrahlen ins Rauminnere einfallen.

Mythos: Vorhänge und Rollos halten die Räume kühl. Falsch. Weder Vorhänge noch Innenrollos schützen vor Hitze! Sie verhindern lediglich, dass die Sonnenstrahlen weiter gebrochen werden. Die Hitze der Sonnenstrahlen ist aber mit dem Durchdringen der Scheibe bereits im Raum. Effektiver Hitzeschutz beginnt immer draussen!

Und so schützen Sie Ihre Fenster vor der Sonne:

  • Fassadenfenster: Schliessen Sie die Storen oder Fensterläden bereits vor Sonneneintritt. Im Parterre oder auf der Terrasse können Sie an exponierten Stellen mit Sonnenstoren oder einem Sonnensegel für zusätzlichen Schatten sorgen.
  • Dachfenster: Mit Aussenrollläden oder Markisetten kann eine Hitzereduktion von bis zu 94% erreicht werden. Achten Sie aber darauf, diese früh genug zu schliessen: Das Dach wärmt sich schnell auf – oft scheint die Sonne bereits aufs Dach, wenn im Parterre noch Schatten ist.
  •  Flachdach-Fenster: Moderne Flachdach-Fenster (vormals «Kuppeln») verfügen über einen integrierten Hitzeschutz auf der horizontalen Isolierverglasung. Leider wird diese Öffnung auf dem Flachdach oft bereits bei der Planung vergessen.
  • Intelligente Raumklimasteuerungen wie z.B. VELUX ACTIVE sind in der Lage, den Hitzeschutz selbständig zu steuern. Das System überwacht Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Wert und öffnet oder schliesst dementsprechend die Fenster oder Rollos automatisch – so geniessen Sie jederzeit ein angenehmes Raumklima.
     

Tipp 2: Lüften mit K(n)öpfchen

Was gibt es Schöneres als eine frische Brise in einem aufgeheizten Raum? Erfahren Sie, was es zur effektiven Lüftung zu beachten gilt. 

Mythos: Das Fenster den ganzen Tag offen lassen, damit am Abend keine gestaute Hitze Zuhause ist. Nicht ganz. Je nach Ausrichtung des Fensters sowie bei höheren Aussen- als Innentemperaturen heizt man einen Raum zusätzlich auf. 

Und so lüften Sie wirklich effektiv:

  • Machen Sie sich die kühleren Temperaturen der Nacht zunutze, indem sie nachtsüber lüften. So wird nicht nur die Raumluft gekühlt, sondern auch die Gebäudesubstanz, was sich ebenfalls positiv auf Raumklima und –atmosphäre auswirkt.

  • Achten Sie auf die Ausrichtung Ihrer Fenster! Liegen Sie nord- oder westseitig, können Sie am Morgen länger lüften. Bei ost- und nordseitigen Fenstern kann am Abend dafür früher gelüftet werden. Beachten Sie dabei auch die Umgebung und die Lage Ihres Gebäudes: Welche Schattenspender wie Wälder oder andere Gebäude bieten sich an? Oft kann mit solchen Faktoren die Temperatur noch ein bisschen mehr gesenkt werden.

  • Auf Knopfdruck oder komplett automatisch lüften? Kluge Helfer unterstützen Sie dabei. Bei Dachfenstern und Flachdach-Fenstern sind dies die Produkte der VELUX INTEGRA® Familie. Zusammen mit dem Smart-Home-System VELUX ACTIVE sorgen Sie für perfektes Raumklima unter Ihrem Dach.

Tipp 3: Luftfeuchtigkeit beachten

Zu heiss zu Hause? Dafür ist nicht allein die Temperatur verantwortlich – für ein perfektes Raumklima sollte auch die Luftfeuchtigkeit beachtet werden.

Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte – darum ist die Luftfeuchtigkeit bei sommerlich warmen Temperaturen generell höher, als bei Minusgraden im Winter. Und das bringt uns ordentlich ins Schwitzen. Damit Sie in Ihrer Wohnung auch im Sommer ein angenehmes Raumklima schaffen, gilt es einiges zu beachten:

  • Öffnen Sie die Fenster nur dann, wenn die Aussentemperaturen noch relativ niedrig sind. Das ist normalerweise in den frühen Morgenstunden kurz nach Sonnenaufgang der Fall. Oder aber Sie wählen den späten Abend, wenn die Sonne bereits wieder untergegangen ist. 
  • Für einen effektiven Luftaustausch muss möglichst viel kühle, trockene Luft auf einmal in den Raum. Dazu sollten die Fenster so weit wie möglich geöffnet werden – Kippstellung ist hier keinesfalls ausreichend.
  • Damit nach dem Kochen oder dem Baden beziehungsweise Duschen die feuchte Luft möglichst rasch ausgetauscht wird, sollten Sie einen Durchzug schaffen. Das erreichen Sie durch sogenanntes Querlüften: Öffnen Sie zwei gegenüberliegende Fenster so weit wie möglich. Dadurch entsteht ein Sog, der die feuchte Raumluft regelrecht nach draussen zieht, während auf der anderen Seite die trockene Aussenluft in die Wohnung eindringt.
  • Achtung: Wenn es sich um einen schwülen Sommertag handelt, sollten Sie mithilfe eines Hygrometers vor dem Lüften die Luftfeuchtigkeit messen. Ist es nämlich draussen ebenso warm und feucht wie in der Wohnung, funktioniert auch das Querlüften nicht.
  • Können Sie aufgrund der Lage Ihrer Fenster keinen Durchzug schaffen, behelfen Sie sich mit einem Ventilator: Stellen Sie das Gerät einfach so in Fensternähe auf, dass er die feuchte Raumluft nach aussen bläst und gleichzeitig die trockene Aussenluft nach innen zieht.

 

Tipp 4: Luftzirkulation beachten

Weg mit der warmen und verbrauchten Luft! Eine genügende Luftzirkulation sorgt für frischen Sauerstoff und angenehme Temperaturen – wir zeigen, wie’s geht.

Eine genügende und gesunde Luftzirkulation stellt sicher, dass warme oder verbrauchte Luft abgeführt und durch frischen Sauerstoff ersetzt wird. Doch wie stellt man das sicher? Einige Vorkehrungen lassen sich einfach im Alltag integrieren – zusätzliche Massnahmen verbessern den Effekt. Schliesslich ist der Luftaustausch im Gebäude nicht nur im Sommer wichtig, sondern sorgt das ganze Jahr für ein besseres Raumgefühl. Für natürliche Lüftungen gibt es verschiedene Ansätze:

  • Kamineffekt: Dachfenster sind an sich schon so ausgerichtet, dass sie einen schnellen Luftwechsel sicherstellen. Dieser Effekt lässt sich noch verstärken, indem z.B. in einem Raum zwei Dachfenster versetzt übereinander eingebaut werden. Auch kann mit vorhandenen Fassadenfenstern in Kombination mit Dachfenstern gelüftet werden. Dies funktioniert auch für das ganze Gebäude: Nämlich dann, wenn sowohl Fassadenfenster als auch Zimmertüren und im Dachstock die Dach- oder Flachdach-Fenster geöffnet werden. So entsteht ein Kamineffekt durch das ganze Gebäude.

  • Spaltlüftung: Viele Fenster lassen sich per Kippöffnung auf ca. 1 cm öffnen – so können Räume unkompliziert auch dauerhaft leicht belüftet werden. Kombiniert mit Dachfenstern entsteht dabei ebenfalls ein Kamineffekt. Sind die Dachfenster automatisiert, geschieht dies sogar automatisch: Nämlich dann, wenn die Aussentemperaturen entsprechend sind.

  • Zu- und Abluftsysteme: Bei diesem System ist idealerweise im Dachstock ein Abluftsystem vorhanden. Das Zuluft-System befindet sich meist im Parterre oder Keller. Dies kann durch Fensterlüftung ergänzt werden für einen noch besseren Effekt.
  • Ventilatoren: Ventilatoren helfen bei der Luftumwälzung. Sie können zum Beispiel dann sinnvoll sein, um von der Nordseite her schneller kühlere Luft ins Gebäude zu bringen. Die Luftumwälzung wird ausserdem als angenehm empfunden – natürlich nur, wenn der Ventilator richtig eingestellt und nicht zu laut ist. Ebenfalls zu beachten ist der Stromverbrauch des Ventilator. Dieser fällt allerdings im Vergleich mit Klimageräten relativ gering aus – und auch in der Anschaffung ist ein Ventilator deutlich günstiger.

 

Tipp 5: Masse hält kühl

Das Raumklima und die energetische Bilanz eines Gebäudes hängen wesentlich von seiner Masse und dem Aufbau ab – umso wichtiger, dass dies bei einem Um- oder Neubau frühzeitig bedacht wird.

Wie heiss es in einem Gebäude wird, hängt wesentlich von der Bauweise ab. So bleiben Gebäude mit ausreichender Speichermasse bei Hitzewellen länger kühl. Schwere Bauteile wie Ziegel oder Beton nehmen aber tagsüber Wärme auf – diese sollte über Nacht mittels Lüften wieder abgeführt werden.

Mythos: Die Dachfenster sind Schuld an den heissen Temperaturen unter dem Dach. Nicht ganz. Dachfenster sind der Sonne schonungslos ausgeliefert und tragen so zur Aufheizung des Dachraums bei. Das bedeutet aber auch, dass mit Hitzeschutzmassnahmen an Dachfenstern die besten Sofort-Ergebnisse erreicht werden.

Ein weiterer wesentlicher Faktor ist die Wärmedämmung. Klingt erstmal seltsam, ist aber logisch: Dämmung schützt vor Wärme und Kälte. So wird beispielsweise ein altes Dach mit wenig Dämmung und geringer Hinterlüftung sehr viel schneller aufgeheizt als ein neues, gut gedämmtes und mit genügend Hinterlüftung versehenes Dach.

Tipp 6: Kraft der Kräuter

Sommer, Sonne… Hitze! Dagegen ist kein Kraut gewachsen. Oder etwa doch? Erfahren Sie, was die Natur für uns bereit hält um den Sommertemperaturen zu trotzen.

Wenn das Thermometer mehr als 30 Grad Celsius anzeigt, ist eine Abkühlung sehnlichst erwünscht. Ventilatoren und Klimageräte sind zwar wohltuend, aber nicht immer über den ganzen Tag möglich. Und da kann es Sinn machen, auf die Kraft der Natur zurückzugreifen: Die richtigen Kräuter unterstützen unseren Körper nämlich beim Niedrighalten der Körpertemperatur.

  • Salbei hat gleich mehrere nützliche Eigenschaften: Er reguliert nicht nur die Transpiration, sondern beugt durch seine antibakterielle Wirkung ausserdem Gerüchen vor. Er wirkt zudem krampflösend und eben auch kühlend. Gemeinsam mit etwas Limettensaft ins Mineralwasser eingelegt, ergibt er einen herrlichen Sommerdrink.

  • Pfefferminze stammt aus derselben Pflanzenfamilie. Sie wirkt entkrampfend, beruhigend und schmeckt zudem herrlich erfrischend. Als ausgekühlter Tee oder in Kombination mit Wasser und Zitrusfrüchten ist sie ein idealer Durstlöscher.

  • Auch Holunder tut uns bei Hitze gut. Und zwar nicht nur als Sirup, sondern auch einfach als Blüten in einem Krug Wasser: Das unterstützt den Blutkreislauf und wirkt fiebersenkend – und hilft so unserem Körper beim Abkühlen.
  • Die Zitronenmelisse überzeugt neben der erfrischenden Zitrusnote auch mit weiteren Eigenschaften: Sie wirkt beruhigend, antibakteriell, schmerzstillend und kühlend. Zusammen mit einer Limetten- oder Zitronenscheibe ergibt sie ein tolles Sommergetränk mit integriertem Cool Down Effekt.

 

Tipp 7: Auf sich selber achten

Den ganzen Tag neben dem Ventilator sitzen? Klingt verlockend, ist aber kaum möglich. Einfacher ist es, den Körper selbst bei der Kühlung zu unterstützen – mit einigen simplen Tipps.

Anhaltend hohe Temperaturen stellen den menschlichen Körper vor grosse Herausforderungen: Die körpereigene Wärmeregulation läuft auf Hochtouren, der Körper gleicht die Hitze mit Schwitzen und erweiterten Blutgefässen aus. Bei extrem hohen Temperaturen können diese Regulationsmechanismen aber auch versagen – Kreislaufprobleme, Schwindel und Übelkeit können die Folge sein. Um das zu verhindern, kann der Körper zusätzlich mit einigen Massnahmen bei der Kühlung unterstützt werden.  

  • Die erste und wichtigste Regel an heissen Tagen: Trinken Sie ausreichend! Bei normalen Temperaturen sind in der Regel etwa zwei Liter genug – an besonders heissen sollten es aber 2.5 bis 3 Liter sein, je nachdem, wieviel Sie schwitzen. 

  • Wasser oder Tee ist dafür die beste Wahl – allerdings am besten nicht eiskalt, sondern eher lauwarm. Mit kalten Getränken geben Sie Ihrem Körper das Signal, zusätzliche Wärme zu produzieren – das wäre kontraproduktiv. Trinken Sie hingegen heisse Getränke, geraten Sie ins Schwitzen – auch das möchten Sie lieber vermeiden.

  • Ziehen Sie weite, luftige Kleidung aus Naturstoffen an. Baumwolle oder Leinen sind dafür die ideale Wahl. Achten Sie auch auf die Farbe der Kleidung: Dunkler Stoff nimmt die Sonnenwärme auf und speichert sie – also besser zu heller Kleidung greifen. Verzichten Sie wenn möglich auf enge, synthetische Kleidungsstücke, um einen Hitzestau zu vermeiden.
  • Eiskaltes Duschen ist keine gute Idee: Der Kreislauf wird dadurch angeregt und der Blutdruck erhöht. Die Gefässe ziehen sich zusammen, um die Wärme im Körper zu halten – das führt zu erhöhtem Schwitzen nach dem Duschen. Darum wählen Sie besser eine lauwarme Temperatur. 
  • Nach dem Duschen trocknen Sie sich am besten nicht ganz ab: Das übrige Wasser verdunstet an der Hitze und bringt einen angenehm kühlenden Effekt.
  • Leichte, wasserhaltige Gerichte erfrischen den Körper und belasten ihn kaum. Als Snack zwischendurch ist zum Beispiel Wassermelone oder Ananas ideal. Auch mineralstoffreiche Gerichte wie Salate sind zu empfehlen. Verzichten Sie dagegen lieber auf allzu scharfes Essen – das kann zu Schweissausbrüchen führen.

 

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