Das Symposium hatte zum Ziel, kompetent rund um das Tageslicht zu informieren und so dem Thema das nötige Gewicht in der Fachwelt zu verschaffen. Mit Referaten und Plenumsdiskussionen wurde die Bedeutung des Lichtes in unserer Gesellschaft erörtert, das natürliche Licht als Gestaltungselement in der Architektur thematisiert und nicht zuletzt die Rolle des Tageslichts in der aktuellen Energiediskussion geklärt.

Professor Urs Rieder, Vorstandsmitglied beim sia, betonte eingangs in seiner Eröffnungsrede, wie wichtig Tageslicht gesamthaft für die Baukultur in der Schweiz ist und unterstrich die Bedeutung des Themas gerade in Energiefragen. Eine Erkenntnis, die auch Johannes Käferstein, leitender Professor am Institut für Architektur der HSLU, teilt. Er möchte dem Tageslicht zukünftig noch stärker Rechnung tragen und wird das Thema verstärkt in seiner Lehrtätigkeit bei der Ausbildung angehender Architekten verankern.

 

 

Für reges Interesse sorgte ausserdem die neue Norm „SN EN 17037 – Tageslicht in Gebäuden“, die im Juni in Kraft getreten ist und anlässlich des Symposiums erstmals einer breiten Öffentlichkeit ausführlich vorgestellt wurde. Sowohl auf europäischer wie auch auf Schweizer Ebene ist sie ein Novum. Sie sieht vor, die Tageslichtversorgung in Gebäuden nachhaltig zu verbessern und anhand von konkreten Kriterien messbar zu machen..

Nach dem erfolgreichen Start geht das Schweizer Tageslicht-Symposium dieses Jahr in die zweite Runde, erneut mit VELUX als Partnerin. Detaillierte Informationen zum Datum, Programm, den Referenten und der Anmeldung werden frühzeitig ausgeschrieben: https://tageslichtsymposium.ch